10 Jahre Google Maps

Ich erinnere mich noch, dass ich vor Google Maps im Rahmen meines Umzugs nach Berlin im Jahre 2003 die DVD D-Sat 3D für Luftbilder und Talk Show als einen Streetview-Vorläufer zur Erkundung von Berlin nutzte. Dann kam das faszinierende und kostenlose Google Earth und später Google Maps. Das war echt eine Revolution, zumal die zuvor verfügbaren Online-Stadtkarten sehr mühsam zu bedienen waren und in den Ansichten meist auf eine beschränkt waren. Da war sogar die gute alte Papiervariante komfortabler.

Happy Birthday Google Maps!

GoogleMaps-10-Jahre
Quelle

 

Demoscene – The Art of Algorithms

Moleman 2 – Demoscene – The Art of the Algorithms (2012) from Moleman on Vimeo.

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Although existing art media have been transformed in the digital age, the advent of computers has brought new art forms into being. In the past, visual arts and music required both intellectual and physical skills, but in the present, computer programming permits people to make art just by using their minds. Moleman 2 presents a subculture of digital artists working with both new and old computing technology who push their machines to their limits.


Vermarktungsfehler einer Spiele-App

Hier ist ein schönes Beispiel dafür wie das Umgehen von InApp-Purchase-Services der Plattformen in der Vermarktung einer App negative Folgen für die App und den Hersteller haben kann.

Die Gratis-App-Angebote, wie „App Gratis“, „App of the Day“ oder „Amazon Apps“ bieten für die Vermarktung einer App ein hohes Potential überhaupt Aufmerksamkeit in den Appstores und angeschlossenen Medien zu erhalten. Vor allem im hartumkämpften Spielebereich scheint sich dies zu lohnen. Gute Apps von unbekannten Herstellern können so schnell Fahrt aufnehmen. Bei schlechten Apps besteht die Gefahr, dass sie abgestraft werden und massig Negativbewertungen einsammeln.

Und dann gibt es noch diejenigen, die sich ungeschickt anstellen und die Mechaniken dieser Vermarktungsmöglichkeit offensichtlich nicht hinreichend verstanden haben.

Im angehängten Beispiel handelt es sich um ein Spiel, welches Mini-Games enthält. Die ersten Mini-Games sind kostenlos und weitere Mini-Games können innerhalb der App nachgekauft werden. Dazu bieten Google, Apple, Amazon und Microsoft in ihren jeweiligen Stores In-App-Purchase-Services an, welche ihrerseits ihren Anteil am Umsatz einfordern. In diesem Beispiel böte sich also das InApp-Purchasing von Google an. Stattdessen oder in Ergänzung bietet der Hersteller jedoch die Bezahlung per Premium-SMS an, da er wohl erwartet, dass sich dies eher lohnen würde als Google Wallet. Bei Android erfordert dies die Bestätigung der Berechtigung zum Versenden von SMS-Nachrichten aus der App durch den Nutzer, der die App installieren möchte. Vorsichtige und aufmerksame Nutzer, die nicht nachvollziehen können, warum diese App die Berechtigung zum SMS-Versand einfordert, werden die Installation aus diesem Grund nicht starten und ggf. andere Nutzer in den Kommentaren zur App davor warnen. Andere Nutzer installieren die App, da sie nicht aufmerksam sind, dem Hersteller vertrauen oder wissen, wozu die Berechtigung benötigt wird. Letzteres war bei dieser App jedoch nicht nachvollziehbar, da die Beschreibung zur App nicht darüber aufklärte und es auch nicht nachvollziehbar ist, warum ein Spiel SMS-Nachrichten versenden können sollte. Einige Android-Nutzer haben betreiben in ihrem Smartphone einen Antivirus. In diesem Beispiel schlug die Antiviren-Software bei vielen Nutzern Alarm, so dass es entsprechende negative Bewertungen hagelte. Erst nachdem der Hersteller dies merkte, ergänzte er die Beschreibung der App und erklärte dort, wozu sie benötigt wird. Zudem beantwortete er jeden einzelnen Kommentar, um den drohenden Image-Schaden zu begrenzen. Aber selbst mit der Begründung zur Berechtigung bleibt es Vertrauenssache, diese zu akzeptieren, da dennoch ungewünschte Abbuchungen per Premium-SMS stattfinden können, welche schwer zurückzuholen sind, und der Hersteller recht unbekannt ist, die Antiviren-Software anschlug und viele Nutzer warnten.

Unterm Strich bleiben viele negative Bewertungen, da viele, die ihre Bewertung bereits abgaben, diese nicht im Nachhinein revidieren werden. Daraus folgend bleibt auch ein Image-Schaden und das Ausbleiben von vielen In-App-Payments, da diejenigen, die überhaupt bis zur Bewertung gekommen sind, potentielle Kunden waren.

Übrigens hat der Hersteller ein Update mit weniger Berechtigungen angekündigt, während ich diese Zeilen schrieb.

War dies für den Hersteller absehbar? Hat sich das Umgehen von Google Wallet gelohnt? Wie geht es für das Spiel weiter? Wie geht es für den Hersteller weiter?

Game42 - Board game collection
Entwickler: Guava7
Preis: Kostenlos+

P.S.: Mich würde interessieren, ob die iOS-Version auch ein Premium-SMS-Bezahlsystem enthält – theoretisch ist dies technisch und von den Richtlinien her eigentlich nicht möglich.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. 🙁 #wpappbox

Links: → Store öffnen → Google-Suche

Nokia Maps WebGL

Also, jetzt bin ich ja schon erstaunt. Ich habe mir eben die WebGL-Demo von Nokia Maps angeschaut und die Faszination, die dies bei mir auslöste, bezieht sich noch nicht mal auf den Fakt, dass es sich um eine WebGL-Demo handelt, die nebenbei bemerkt auch fantastisch umgesetzt ist. Faszinierend sind vor allem die dargestellten Daten: Jedes Gebäude, jeder Baum und jedes Auto sind als 3D-Objekte betrachtbar. Zudem ist das Bildmaterial aktueller, als das von Google – zumindest auf Berlin bezogen. Wer’s noch nicht kennt, sollte sich das mal anschauen. Benötigt wird ein aktueller Browser mit WebGL-Unterstützung (also Chrome, Firefox oder Opera) und ein Computer, der eine entsprechend geeignete Grafikkarte hat.

http://maps3d.svc.nokia.com/webgl/