K. I. T. T.

K. I. T. T. vom Knight Rider hatte eine markante Lichterkette. Die roten Lichter gingen reihum von einer zur anderen Seite und vise versa an und aus, so dass der Eindruck entstand, dass K. I. T. T. die Umgebung scannt und erkennt.

Dieses „Auge“ von K. I. T. T. habe ich als CSS-Animation nachgebaut.

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Zum Vergleich das Original:

Der Batteriestatus

Im Zeitalter der digitalen Revolution steht das Wort Energie gemeinhin häufig weniger für die Kraft, die die Revolution als gesellschaftliche Bewegung vorantreibt, sondern ganz profan für die panische Suche nach einer Energiequelle für die ganzen smarten mobilen Geräte, die sich all zu schnell entladen und so drohen die so wichtig erachtete Verbindung zur virtuellen Welt abzukappen.

USB Power

Betreiber von digitalen Diensten, die vor allem auf batteriebetriebenen Geräten genutzt werden, sollten dieser häufig als kritisch erlebte Nutzererfahrung Rechnung tragen und den Energieverbrauch in der Umsetzung ihrer Dienste als wichtigen Optimierungsfaktor betrachten. Stelle man sich vor alle Websites und Apps würden energiefressende Ladevorgänge und rechenintensive Animationen und andere Berechnungen abschalten bzw. reduzieren, wenn der Energiestatus des genutzten Endgeräts kritisch ist, so könnten Nutzer noch länger gewünschte Dienste nutzen bis sie die nächste Steckdose finden. Vor allem Dienste des ÖPNV, des Reiseverkehrs allgemein und der Navigation wären sehr gute Beispiele für die Sinnhaftigkeit einer solchen Optimierung. Wer einen ganzen Tag in einer fremden Großstadt unterwegs ist, wird dies zu schätzen wissen. Hier geht es um die kurze, schnelle, aktuelle und fokussierte Beantwortung einfacher Fragen und nicht um aufgeblähte Zusatzinformationen, welche ggf. unnötige und große Datenmengen benötigen und unnötig Energie aus der Batterie zur Übertragung und Verarbeitung ziehen. Urban Traffic

Ein guter Service hält einige Daten offline vor, synchronisiert nur das nötigste in kompakter Form aus dem Internet und ist auf die eigentlichen Bedürfnisse des Nutzers zugeschnitten.

Wenn das Gerät mit einem schnellen Netzwerk verbunden ist und in einem guten Energiezustand ist – womöglich sogar an der Steckdose angeschlossen -, so kann der digitale Service größere Datenpakete zur späteren Nutzung synchronisieren. In diesem Gerätestatus befindet sich vermutlich auch der Nutzer des Geräts in einer entspannteren Situation und ist bereit sich durch angereicherte Inhalte inspirieren zu lassen bzw. sich weiter vertiefen zu können.

Kennt das Gerät und der digitale Service den Zustand des Geräts, so kann der Service auch gute Annahmen über die Situation des Nutzers treffen. Niedriger Batteriestand, 5 Stunden ohne Steckdose und im UMTS-Mobilfunknetz deutet bspw. darauf hin, dass der Nutzer unterwegs ist und in dieser Situation mehr Wert auf schnelle und zielgerichtete Informationen als auf inspirierende und umfassende Präsentationen legt. Wenn der Service dazu noch Ortungsdaten, Nutzungsdaten und Gerätebewegungsdaten berücksichtigt, wird die Annahme noch genauer.

Es lassen sich durch solche Daten adaptive Systeme entwickeln, die es erlauben, die Lösung dynamisch an den Gerätestatus und die Nutzungssituation dem KANO-Modell folgend anpassen.

Kano Modell allgemein“ von Original uploader was Trappatoni at de.wikipedia – Neugezeichnetes Diagramm, selbst erstellt. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikipedia.

In nativen Apps für Smart-Devices ist die Auswertung solcher Daten längst möglich. Dank der stetigen Weiterentwicklung der Web-Browser und der zugrundeliegenden Web-Standards, stehen auch Websites immer mehr Daten zur Verfügung, die solche Szenarien mittlerweile größtenteils abdecken.

Neben Gyroskop, Beschleunigungssensor und Offline-Funktionalitäten, steht u.a. auch der Zustand der Batterie zur Verfügung.

Um die Unterstützung dieses Standards genauer zu untersuchen, habe ich ein Javascript als Experimentierbasis entwickelt. Damit können diverse Nutzungsszenarien ermittelt, getestet und entwickelt werden.

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