Meine Wii

Wii Am Montag, den 11.12., erhielt ich ein Paket mit meiner lang-ersehnten Wii-Konsole. Die Konsole wird ja bekanntermaßen mit der Spielesammlung „Wii Sports“ ausgeliefert – ein geniales Spielset. Ich habe seit Montag Muskelkater. Jedes einzelne Sports-Spiel macht einfach unheimlich Spaß. Einziger Kritikpunkt: Leider sind die Spiele nicht online mit anderen spielbar. Dafür ist der Spaß in den eigenen vier Wänden umso größer.

Ich hätte mir vorher nie gedacht, dass die Steuerung so gut funktioniert. Ich konnte in kürzester Zeit auch kurze E-Mails mit der Bildschirmtastatur und der Wii-Fernbedienung schreiben. Ein wenig Übung reicht. Wer eher das Simsen mit Handys gewohnt ist, kann vom QWERTZ-Tastaturlayout auf Handy-Tasten umstellen.

Der Wetter- und Nachrichtenkanal wird wohl erst nächstes Jahr aktiviert. Und auch auf den Opera-Browser warte ich voller Ungedult. Aber was soll’s, gut Ding will Weile haben 😉 Wenn es dann noch das Update auf eine DVD-Play-Funktion gäbe, wäre ich absolut, komplett zu frieden.

Da das sog. Unpacking ein allgemeiner Trend ist, der von Apple-Fans initiiert wurde, und ich dieses Zelebrieren des Auspackens irgendwie witzig finde, habe ich mich dem angeschlossen und auf Flickr die Fotos veröffentlicht. Leider etwas schlechtes Licht, aber egal 😉

Wer auch eine Wii hat und dieses hier liest, kann mich gerne in der Lobby treffen.
Hier ist meine Wii-Nummer: 1668 9843 0796 9637.
Mein Mii-Avatar heißt IOIO.

Guter Espresso aus der Mokka-Kanne

Es ist ja schon erstaunlich, wie sich Espresso-Maschinen in den vergangenen paar Jahren vom Statussymbol zum Kaffeemaschinen-Ersatz entwickelt haben. Und die, die sich keine teure Maschine leisten können oder möchten und sich nicht von den Pad-Automaten finanziell abhängig machen möchten – quasi von den „Billigtintenstrahldruckern“ der Genussindustrie – und dennoch an der neuen Kaffeekultur teilhaben möchten, besorgen sich eine Mokka-Kanne bzw. Espressokanne, die übrigens auch in italienischen Haushalten üblicherweise häufiger anzutreffen sind als Maschinen.

Ich selbst bin und war nie Kaffeetrinker, jedoch mag ich ab und zu gerne auch mal einen Espresso oder Milchkaffee (Café Latte). Ich habe nun hier ein paar kleine Tipps in der Handhabung der Espressokanne, welche sich ein wenig von der Bedienungsanleitung und Anleitung bei Wikipedia unterscheiden, aber die Qualität des Espressos merklich erhöhen:

  1. Voraussetzung ist natürlich ein gutes Espressopulver
  2. Espressopulver nicht pressen, drücken oder glattstreichen, sondern lediglich rütteln. Je nach Wassermenge evtl. ohne Wasserbehälter rütteln.
  3. Bei niedriger Flamme erhitzen. Das dauert zwar länger, doch das zahlt sich im Geschmack aus. Es darf beim Kochen keine Geräusche geben und man sollte das Brühen auch bei geöffneten Deckel ohne Spritzer beobachten können. Der Espresso läuft langsam, gemächlich und stetig in die Kanne.
  4. Niemals das gesamte Wasser durchlaufen lassen. Wer den Kessel anfangs nicht ganz füllt, kann das Wasser zunächst in die Kanne geben und dann in den Kessel umfüllen, um später abschätzen zu können, wie hoch das Wasser maximal laufen würde.
  5. In der Kanne umrühren und genießen!

Roastbeaf mit Gemüsereis

Roastbeaf mit Gemüsereis

  • Ca. 200 Gramm Roastbeaf (1 – 1.5 cm hoch)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1-2 Zwiebeln
  • Kalifornischer Rundkornreis
  • Gemüse (z.B. Buttergemüse)
  • 1 TL Gemüsebrühenextrakt
  • 1 TL Cayenne-Pfeffer
  • Teriyaki-Sauce
  1. Roastbeaf in Teriyaki-Sauce marinieren (min. 30 Min).
  2. Reis mit Gemüse, Gemüsenbrühenpulver und Cayennepfeffer in Reiskocher geben (Kochdauer ca. 20-30 Minuten).
  3. Roastbeaf in Butterschmalz (Buttaris) scharf anbraten und restliche Marinade drüber kippen.
  4. Knoblauch und halbe Zwiebelringe hinzugeben
  5. Mit gutem Rotwein und Salz ca. 3 Minuten weiter braten.
  6. Wenn das Rostbeaf beim Draufdrücken noch leicht nachgibt, ist es fertig. Wenn es hart ist, ist es misslungen. Im Inneren des Roastbeafs sollte es noch leicht rosa sein.
  7. Nach Bedarf pfeffern und mit Gemüsereis und entstandener Sauce aus der Pfanne anrichten.

Betrug bei honma.de

Meine beiden Beiträge mit den meisten Kommentaren sind aus der Anfangszeit dieses Blogs und die Zahl der Kommentare wächst von Woche zu Woche. Beide Beiträge haben eine Gemeinsamkeit: Es geht um Betrug – oder unverfänglich ausgedrückt: Um Betrugsverdacht.

Ich berichtete über meine Telefonrechnung mit ungerechtfertigten Abrechnungen nicht-erbrachter Leistungen. Kurze Zeit später fanden sich in den Kommentaren weitere Betroffene zu diesem Thema zusammen. Erstaunlicherweise rissen die Berichte über neue Fälle bis heute nicht ab. Zwischendurch meldete sich noch ein Anwalt bei mir mit Fristsetzung einen bestimmten Kommentar zu löschen. Das Argument war nachvollziehbar: Ein Betroffener veröffentlichte die geheime Privatadresse und Telefonnummer des Geschäftsführers der abrechnenden Firma. Ansonsten tauschen die Betroffenen Tipps über rechtliche Schritte, Verhaltensweisen und weiterhelfenden Informationen im Internet aus. Es gibt einen stetigen Zuwachs an Lesern, welche meistens die Suchphrase avanio betrug bei Google eingeben und meinen Beitrag auf erster Ranking-Position finden. 15% der Besucher dieses Beitrags besuchen ihn häufiger und verfolgen die Diskussion.

Im zweiten Fall berichtete ich über einen Anruf, in welchem mir ein merkwürdiges Angebot zu einem Produkttest raffiniert unterbreitet wurde. Mir fiel auf, dass dies alles sehr unseriös klang, und nach einer Internetrecherche bestätigte sich mein Eindruck. Nun ist dieser Eintrag der meistkommentierte dieses Blogs. Wellenartig häufen sich die Leser, was wahrscheinlich an einer wellenartigen Telefonakquise liegt. Erstaunlicherweise befindet sich mein Blog-Eintrag unter dem Namen der Firma vor der Homepage derselben auf erster Position im Google-Ranking. 21% der Leser dieses Beitrags verfolgen die laufende Diskussion. Da einige der Kommentatoren teilweise ihrem Frust über das angenommene Angebot Luft machen, schlugen sie etwas über die Stränge, was mich persönlich nicht weiter störte. Allerdings störte es die Firma und über einen Anwalt wurde ich gezwungen, bestimmte rufschädigende Äußerungen zu entfernen. Der genaue Wortlaut des Anwalts kann auch im Nachtrag gelesen werden.

Interessanterweise sind beide Firmen wohl noch tätig. Das Web bietet oftmals den ersten Anhaltspunkt sich über solche Machenschaften zu informieren. Es gibt natürlich zwei Seiten dieser Informationen: Zum einen gibt es den aufklärerischen Aspekt und zum anderen die Gefahr der Rufschädigung im Sinne eines Internet-Prangers. Umso wichtiger ist es Fakten, Vermutungen oder gar Verleumdungen klar zu differenzieren, was in einer emotional angespannten Situation sowohl für den Schreiber als auch für den Leser natürlich erschwert wird. Medienkompetenz ist hier das A und O und dazu gehört auch Menschenkenntnis und Erfahrung. Denn eins finde ich wichtig: Es gibt das Recht der freien Meinungsäußerung und das ist ein sehr hohes Gut unserer Gesellschaft. Darüber sollte sich jeder bewusst sein, ob einem die Meinung nun zusagt oder nicht. Ein Forum hat nun mal die Eigenschaft, dass sich dort jeder – auch vermeintlich Beschuldigte – äußern kann. Es gibt natürlich moralische Einschränkungen: Wo hört die Meinungsäußerung auf und fängt die Rufschädigung an?

Was meint ihr speziell zur letzten Frage?